DIE ZUKUNFT AKTIV GESTALTEN

Der Unternehmerpark Kottenforst schafft ein Angebot für Unternehmen, die sich der Generationenverantwortung und dem Klimaschutz verpflichtet fühlen und daher entsprechende Kriterien erfüllen: Ein bewusster Umgang und Einsatz vorhandener Ressourcen, die Minimierung des Energieverbrauchs und das Bewahren der Umwelt. Ein Fokus liegt deshalb auf Unternehmen, die zukunftsweisende Technologien entwickeln und anwenden und damit in den bio innovation park Rheinland passen.

Die Definition von Ansiedlungskriterien ist ein Spagat zwischen wünschenswerten und messbaren Kriterien sowie der benötigten Flexibilität für die Umsetzung in der Praxis. Daher wird mit der Gewerbeflächenprofilierung und den Kriterien das Ziel verfolgt, im Sinne von „Leitplanken“ die Grundsätze und Handlungsempfehlungen für die Wirtschaftsförderung im Rahmen der Ansiedlungsgespräche und Vergabe von Gewerbeflächen darzustellen.

Ausführliche Details finden Sie in den Dokumenten im Download-Bereich.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim überprüft und bewertet die Ansiedlungswünsche interessierter Unternehmen anhand transparenter auf einem Punktesystem basierender Ansiedlungskriterien. Dazu gehören:

Ein Ausschlusskriterium ist die betriebswirtschaftliche Eignung des Unternehmens, die mittels Jahresabschlüssen, Business-Plan und Finanzierungsbestätigungen nachgewiesen werden muss.

Darüber hinaus erwartet die Stadt sichere Steuereinnahmen. Der Nachweis über geleistete Gewerbesteuerleistungen und eine glaubwürdige Prognose sind anzugeben.

Unternehmen aus Branchen mit einer positiven Zukunftsprognose, z. B.  die Zugehörigkeit zum Branchencluster „bio innovation“ und die inhaltliche Beschäftigung mit den Themen Lebensmittel und Ernährung, Nachwachsende Rohstoffe, Grüne Technologien, Klimaschutz, erneuerbare Energien oder Gesundheit, werden bevorzugt.

Synergien und Kooperationen mit anderen ansässigen Unternehmen und Netzwerkpartnern werden positiv gewertet.

Der Einsatz von innovativen Baustoffen, z. B. das Bauen mit Holz und anderen ökologischen Baustoffen und die Begrünung von Dach und Fassade, wird besonders positiv gewertet.

Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung im Rahmen der Ansiedlung und nach Inbetriebnahme am neuen Standort, z. B. die Reduzierung von Emmissionen durch Einsatz erneuerbarer Energien, sind umzusetzen.

Der Flächenverbrauch ist zu minimieren, z. B. durch den Bau von mehreren Geschossen.

Unternehmen haben dafür Sorge zu tragen, die Belastung durch Verkehr zu reduzieren, z. B. durch ein betriebliches Mobilitätsmanagement und den Einsatz von E-Fahrzeugen.

Die Stadt erwartet den Erhalt und die Schaffung von qualitativen Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Hierbei ist auf ein angemessenes Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Betriebsfläche zu achten.

Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, werden positiv bewertet.

Betrachtet werden auch positive und ggfls. negative Auswirkungen auf die Stadt Meckenheim, die mit der Ansiedlung in Verbindung stehen, z. B. der Umgang mit einem möglichen Altstandtort, die Wirkung auf das Image der Stadt und andere Unternehmen.

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